Geschichte : Die Entwicklung
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Maria Theresia und Josef Schöffel

1720 gab es die erste Waldvermessung, wo der Baumbestand des Wienerwaldes genau aufgezeigt wurde.

Kaiserin Maria Thersia übergab 1755 den Wienerwald an den Staat.

Immer wieder kam es auch zu dieser Zeit zu Problemen zwischen Erhaltung und Bewirtschaftung des Waldes.

1825 gab es viele Kahlschlägerungen, was ab diesem Zeitpunkt eine wissenschaftliche Betreuung verlangte.


Der Georgenberg - Purkersdorf

Im Jahre 1850 war der Wienerwald in Aufsicht der niederösterreichischen Forstdirektion.

1853 übernahm das Finanzministerium die Verwaltung des Waldes. In dieser Zeit drohte dem Wienerwald durch geplante Schlägerungen das endgültige Aus.

1870 setzte sich Josef Schöffel für die Erhaltung des Wienerwaldes immer wieder ein, und schaffte dadurch eine komplette Reorganisation des österreichischen Forstwesens.

1905 wurde das "Gesetz zur Erhaltung des Wald und Wiesengürtels" beschlossen.

Auch in Zeiten der beiden Weltkriege wurde aufgrund der großen Not   das Holz des Wienerwaldes für Heizzwecke verwendet.  Auch der Niedergang vieler Bomben hinterließ entsprechende Narben.

Nun verwalten ca. 50% des Waldes die österreichischen Bundesforste, 15% besitzen einige Klöster. Den Rest teilen sich die Gemeinde Wien, andere Gemeinden, und private Waldbesitzer.

1987 beschloss man die "Wienerwald-Deklaration" zum Schutze des Waldes.