Als die Bäume zu wachsen begannen
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Schon in der Eiszeit gab es den Wienerwald. Anfangs (vor
9000 bis 11000 Jahren) waren es die Birke und die Kiefer, die
den Baumbestand ausmachten. Nachdem auch der Boden humusreicher wurde, gesellten
sich bald andere Laubbäume wie z.B. Eschen, Hainbuchen, Linden uvm.
hinzu.
Etwa um 2500 v.Chr. wurde der Wienerwald von Völkern
besiedelt, die auch die Rohstoffe des Waldes für Ihre Entwicklungen nutzten.
Das Holz wurde als Bau und Brennholz verwendet, und immer wieder gab es das
Problem, dass diese Vorgangsweise den Bestand des Wienerwaldes gefährdet hat.
Die Eichen waren bis zum Mittelalter, die am meisten
vertretene Baumart.
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Das Frauenbründl
am Aufstieg zum Schöffelstein (431m).
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Im Jahre 1002 wurde der Wienerwald erstmals urkundlich erwähnt.
Es ging dabei um einen Vertrag zwischen Markgraf Heinrich I. und Kaiser
Heinrich II.
Das Zisterzienserkloster im südlichen Wienerwald stellt die erste Siedlung
im Wienerwald dar, und präsentiert sich heute als Heiligenkreuz.
Um 1400 begann man mit der professionellen Bewirtschaftung
durch den Forstbetrieb. 1467 gab es die ersten Schutzmaßnahmen
durch Kaiser Friedrich III. (eigene Waldordnung).
1553 erließ Kaiser Ferdinand I. die "Ferdinandea",
die zur Bewahrung des Wienerwaldes diente.
Im 16. Jahrhundert gab es in Purkersdorf
ein "Waldamt", dass die Genehmigungen für Schlägerungen
erteilte, und so die Abholzungen organisierte.
Im 16. und 17. Jahrhundert, in der Zeit der Türkenkriege,
schädigten die Unruhen den Wienerwald sehr. Es wurden damals leider wieder
viele unkontrollierte Abholzungen vorgenommen, die wieder den Bestand des
Waldes gefährdeten.