Höhepunkte des Wienerwaldes
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 Die höchsten Berge der Region

In den kleinen Alpen des Wienerwaldes findet man so manchen hohen Berg, der die Wanderer anlockt. Schon unweit, eine Autostunde von Wien entfernt kann man die Höhenluft schnuppern, und einen wunderbaren Rundblick genießen.

Die Höhepunkte des Wienerwaldes.

Anninger (675m):
befindet sich zwischen Mödling und Baden und besteht aus Kalkgestein. Der Berg hat eigentlich vier ausgeprägte Felsformationen, wobei die höchste als "Hochanninger" bezeichnet wird, wo sich auch die Wilhelmswarte befindet.   Weiters gibt es noch den Buchkogel (639m), den Vierjochkogel (651m), auf dem eine Richtfunkstation (Baujahr 1956) steht, und den Eschenkogel (623m). Anninger-Schutzhaus.  

Bisamberg (358m):
ist eigentlich die Verlängerung des Kahlengebirges südlich der Donau. Relativ flacher Berg, Höhle, Gasthof Gamshöhe.

Hermannskogel (542m):
höchster Punkt des Kahlengebirges und somit der Gemeinde Wien. Wunderschöner Wienrundblick von der Habsburgwarte. Liegt in unmittelbarer Nähe der Heurigengegend Grinzing-Sievering.

Hoher Lindkogel 847m):
ist der höchste Punkt des südlichen Wienerwaldes. Liegt zwischen Schwechattal und Triestingtal und ist z.B. von Baden aus erreichbar.

Höllensteinberg (645 m):
liegt zwischen Sittendorf und Kaltenleutgeben.  Auf diesem Berg befindet sich der Julienturm, der eine schöne Aussicht bietet.

Kahlenberg (484m):
ist eines der begehrtes Ausflugziele des Wienerwaldes. Über die 1938 eröffnete Wiener Höhenstraße gelangt man auf diesen Berg, der einem einen der schönsten Rundblicke über Wien gewährt. 1874 ging sogar eine Zahnradbahn in Betrieb, welche die Ausflügler auf den Berg brachte, jedoch 1921 wieder aufgelassen wurde.

Um noch ein wenig höher zu kommen findet man dort die Stefaniewarte, die gleich neben dem 165 m hohen Fernsehsender ihren Platz hat.

Am Osthang findet man das Josefsdorf mit seiner 1629 erbauten Kirche.

Leopoldsberg (425 m):
ist der felsige Berg am Rande zur Donau. Oben am Berg gab es von je her immer Befestigungsanlagen.
Man findet dort eine Kapelle, die 1693 Leopold dem Heiligen errichtet wurde, der auch Namensgeber für den Berg war. Heute findet man ein schönes Schloss (Restaurant) vor, das damals der Fürst de Ligne bewohnte.

An klaren Tagen hat man eine wunderbare Wienrundsicht, sieht oft bis hin in den Osten zu den Hainburger Bergen, im Süden bis zum Leithagebirge.

1873 wurde anlässlich der Weltausstellung eine Drahtseibahn auf den Leopoldsberg in Betrieb genommen, der jedoch nur ein Jahr andauerte.

Heute gelangt man über die Höhenstraße und viele Wanderwege auf den Leopoldsberg.
 
Peilstein (716 m):
hat auch den Namen Wexenberg und befindet sich am Südrand des Wienerwaldes. Da dieser Berg sehr viele Felsentürme und schroffe Felsformationen aufweist, befindet sich dort eine sehr berühmte und beliebt Kletterschule. man findet dort das Peilsteinhaus und die Peilsteinhütte.

Schöpfl (893m):
ist der höchste Berg des Wienerwaldes. Auf dem Gipfel findet man die Franz-Eduard-Matras-Aussichtswarte, die einen wunderschönen Rundblick bietet. Ein Stück unterhalb der Warte befindet sich das Schöpfl-Schutzhaus. Ausgangspunkte für Wanderungen zum Schöpfl sind Laaben und St. Corona am Schöpfl.