Von Kaiserschmarrn und Wiener Schnitzerln
Die Beliebtheit der Wiener Küche ist wohl darauf
zurückzuführen, dass sie eine Auswahl an Nationalspeisen aus der ehemaligen
österreichischen-ungarischen Monarchie bietet, und für jeden Geschmack ein Schmankerl
dabei ist. |
Ein gutes Essen nach einer ausgedehnten Wanderung gehört
ebenso in den Wienerwald wie das
gute Tröpferl Wein aus der
Thermenregion. |
Kaiserschmarren
Kann als Synonym für die Wiener Küche gesehen werden. Die Süßspeise wird meist mit Zwetschkenröster oder Kompotten serviert.
Zutaten:
4 Dotter (Eigelb), 30 g Zucker, 1/4 l Milch, 125 g Mehl, Salz, 4 Eiklar, Butter zum
Backen, Zucker zum Bestreuen.
Dotter mit Zucker schaumig
rühren und die restlichen Zutaten, sowie die zu Schnee geschlagenen Eiklar untermengen.
Die fertige Masse wird in die mit Butter erhitzte Pfanne gegossen, von beiden Seiten
hellbraun gebacken und anschließend mit einer Gabel in kleine Stücke gerissen, und kurze
Zeit weitergeröstet. Wahlweise kann man auch Rosinen in den Teig geben. Der fertig
geröstete Schmarren wird angerichtet mit Zucker bestreut und mit oben beschriebenen
Zutaten serviert.
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Wiener Schnitzel
Das Geheimnis eines guten Wiener Schnitzels liegt wohl darin, daß man Kalbfleisch
verwendet, und nicht wie oftmals vermutet Schweinefleisch.
Zutaten:
Kalbsschnitzel von Schlegel, Nuß oder Schulter (600 g), Salz, 60 g Mehl, 1-2 Eier, 80 g
Brösel, 200 g Fett (Schmalz)
Die Schnitzel werden geklopft, am Rand mehrmals leicht
eingeschnitten, gesalzen und in folgender Reihenfolge in Mehl, verquirltem Ei und Brösel
paniert. Und in heißem Fett zügig unter mehrmaligem Wenden goldbraun gebacken. Danach
unbedingt abtropfen lassen.
Als Beilage eignen sich Petersilienkartoffel, Reis, Gemüse und
Salate aller Art.
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Milirahmstrudl
(Milchrahmstrudel)
Einst pilgerten "die Ausflügler am Sonntag, und wochentags Reihen
von Fiakern mit ihrer eleganten Fracht nach Breitenfurt und dem "Roten
Stadl" im Wienerwald zum "Milirahmstrudel" (Ann Tizia Leitich, "Das
süße Wien")
bekannte Wiener Mehlspeise, wird
wahlweise kalt und warm und mit oder ohne Vanillesauce serviert.
Zutaten: 1 Pkg. Studelteig
Fülle:
120 g Butter, 100 g Zucker, 3-4 Dotter (Eigelb), Saft und Schale einer 1/2 Zitrone, Salz,
3 Semmeln (Brötchen), 1/4 l saurer Rahm, 3-4 Eiklar, 50 g Rosinen, Butter zum
Bestreichen, 1/4 l Milch, Butter für die Pfanne, Zucker zum Bestreuen, Vanillesauce.
Butter mit Zucker flaumig rühren, nach und nach Dotter, Schale und
Saft von 1/2 Zitrone, Salz, die in Wasser oder Milch eingeweichten, ausgedrückten,
entrindeten und passierten Semmeln, sowie Rahm und Schnee unterheben. Diese Masse wird auf
den Strudelteig aufgestrichen, mit Rosinen bestreut anschließend wird der Strudel gerollt
und in eine gebutterte Pfanne gegeben. Der Strudel wird mit Butter bestrichen. Der Strudel
wird ca. 45 Minuten bei mäßiger Hitze gebacken und nach und nach mit heißer Milch
übergossen. Der Strudel wird noch warm mit Vanillesauce serviert.
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