Schätze des Wienerwaldes
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 Hölen und geheimnisvolle Orte
Der Wienerwald beherbergt so manchen geheimnisvollen Ort, der eine lange Tradition hat, oder über den es viele Sagen und Geschichten gibt.

So mancher Einheimischer hat eine ganz andere Geschichte über einen dieser Orte zu erzählen, als uns die Geschichtsbücher berichten.


Die Klosterruine beim Riederberg

Allander Tropfsteinhöhle:
in der Nähe von Alland gelegen, an der Nordseite des Buchberges, elektrisch beleuchtet, Führungen.

Antonsgrotte:
im Helenental, am Fuße des Badner Lindkogels gelegen.

Arnsteinhöhle:
in der Nähe von Raisenmarkt, unmittelbar neben der Burg Arnstein.

Dreidärrischehöhle
liegt auf 541m, am Weg zum Anninger von Gumpoldkirchen aus.

Einödhöhle:
in der Nähe von Pfaffstätten, am Fuße des Pfaffstättner Kogels.

Geoleshöhle:
am Höllenstein gelegen.

Lourdesgrotte:
bei Bisamberg, am Fuße  des Bisamberges.

Maria-Lourdes-Grotte:
liegt auf 268m, in der Nähe von Wördern und Gugging, Wahlfahrtsstätte.

Seegrotte Hinterbrühl:
in der Vorderbrühl bei Mödling.
Diese Grotte beherbergt den größten unterirdischen See Europas. Ursprunglich wurde hier 1840 Gipsvorkommen entdeckt und bis ins 19. Jahrhundert dieser Rohstoff abgebaut. Durch eine Sprengung im Jahre 1912 drang jedoch Wasser in die Stollen ein und beendete so die wirtschaftliche Nutzbarkeit.

1932 wurde jedoch die Wiedereröffnung als Schaubergwerk, nachdem die Grotte vom Likörfabrikant Friedrich Fischer erworben wurde, gefeiert.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die Seegrotte von den damaligen Machthabern trockengelegt und das Stollensystem zur Konstruktion von der Henkel He 162, dem ersten Düsenjäger der Welt, verwendet.

1948 wurde die Seegrotte von Eduard Gwozd gepachtet und wieder den Touristen zugänglich gemacht. Seitdem kann man die Grotte besichtigen, und auf dem 6200 qm großen unterirdischen See eine Motorbootrundfahrt machen.