Schon immer wollte der Mensch sich nicht nur zu Fuß
fortbewegen.
Auch im Wienerwald gab es so
manchens technisches Pionierprojekt, das fast schon in Vergessenheit geraten ist.
Aber die Vergangenheit holt uns immer wieder ein. Auch wenn nur in
unseren Träumen.
Die
Zahnradbahn auf den Kahlenberg:
1874 wurde diese 5,5 Klimeter lange Bahn, die insgesamt 316 Höhenmeter
überwunden hat, eröffnet. Am 1. Dezember wurde ihr Betrieb eingestellt, weil leider
keine Finanzmittel für die Elektrifizierung vorhanden waren.
Die
Höhenstraße, die Straße die auf den Kahlenberg führt, verläuft heute noch entlang der
alten Zahnradbahntrasse. Als letzte Überbleibsel der Bahn findet man heute noch die
ehemalige Talstation und die "Zahnradbahnstraße".
Die Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg:
1873, anläßlich der Weltaustellung, wurde eine Drahtseilbahn auf den
Leopoldsberg eröffnet. Auf der Franz-Josefs-Bahnstrecke gab es sogar eine eigene
Haltestelle namens "Leopoldsberg-Drahtseilbahn", wo man sich zur Talstation, dem
Gebäude Donauwarte, begeben konnte.
Die Bahn überwand auf ihrer Strecke eine Steigung bis zu 37%, 242
Höhenmeter und war 760 Meter lang.
Leider wurde der Betrieb der Bahn nach einem Jahr eingestellt,
obwohl ca. 20 Züge pro Tag verkehrten.
Auch heute kann man noch die Schneise der Bahn vorort betrachten.
Die Seilbahn auf die Sophienalpe:
1874 baute man eine Seilbahn auf die Sophienalpe. Bei einer Länge von
606 Metern, einer Steigung von fast 50% und einem Höhenunterschied von 108 Metern, war
sie die Attraktion im Westen von Wien. Die Talstation befand sich nahe der Rieglerhütte
im Halterbachtal. Auch ihr Betrieb wurde nach einem Jahr eingestellt.
Die Sprungschanze am Himmelhof:
Im Westen von Wien, in der Nähe des Roten Berges befindet sich die Himmelhof-Wiese, wo
auch ein Fernsehsender zu fidnen ist. Im winter wurde schon seit je her die Wiese zum
Schifahren benutzt. In den 50 er Jahren errichtete man außerdem eine Schisprungschanze,
die heute leider nicht mehr besteht.