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Der
Wienfluss ist der Hauptfluss des
Wienerwaldes.
Der Wienfluss hat zwei Gesichter.
Blickt man mitten in der Stadt in das aus beton geformte Becken, so wundert man sich,
dass dieses bisschen Wasser ein Fluss ist. Ein paar Kilometer vor den Toren
Wiens sieht
die Sache ganz anders aus. Dort nämlich, ist der Wienfluss nicht in ein solches
künstliche Becken gezwängt, sondern genießt dort seinen natürlichen Verlauf.
Die Wien hat entspringt im Sandstein-Wienerwald, beim so genannten
Kaiserbründl, westlich des Pfalzberges bei Rekawinkel.
In dieser Gegend hat die Wien noch den Namen "Dürre Wien" und hat bis zum
Donaukanal eine Länge von ca. 34 Kilometern. Bei starken Regenfällen kann das
Sandsteingestein oft das Wasser nicht komplett aufnehmen, wodurch es bei extrem starken
Regenfällen rasch zu Hochwassersituationen kommen kann. Aus diesem Grund erbaute man um
die Jahrhundertwende zwischen Mariabrunn und Hütteldorf Staubecken, um im Hochwasserfall
das abfließende Wasser kontrolliert ablassen zu können. Ab Hütteldorf fließt das
Wasser in einem regulierten Betonbecken, und manchmal sogar unterirdisch wie z.B. am
Karlsplatz. Auch dieser Umstand begünstigt natürlich die Fließgeschwindigkeit bei
Hochwasser, weil das Wasser durch das künstliche Flussbett nicht versickern kann. |

Der Wienfluß in Hadersdorf-Mariabrunn |